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Kontrollmitteilungen im Steuerrecht (2013)

System – Rechtsvergleich – Reformimpulse

in: Schriften zum Steuerrecht, 111

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Abstract

Die Effektivität der Steuerverwaltung und die Akzeptanz ihres Handelns werden maßgeblich durch die Ausgestaltung und die Gleichmäßigkeit der Anwendung ihres Informationsrechts bestimmt. Erklärungspflichten der Steuerbürger gehen einher mit (auch verfassungsrechtlichen) Verifikationspflichten der Finanzbehörden. Als eines der wirksamsten Mittel zur Sachaufklärung steht dabei das Institut der Kontrollmitteilung im weiteren Sinne zur Verfügung. Stefan Humm liefert eine Übersicht über allgemeine Grundlagen und einschlägige gesetzliche Regelungen des Kontrollmitteilungswesens unter Berücksichtigung empirischer und verfassungsrechtlicher Fragestellungen. Aufgezeigte Defizite des geltenden Systems und rechtsvergleichende Überlegungen führen ihn zum Entwurf eines »neuen« Kontrollmitteilungswesens, mit dem auch die Grundlage für ein effektives Verfahren der vorausgefüllten Steuererklärung gelegt werden soll. Dr. Stefan Humm, geb. 1982, studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Heidelberg und Genf, u.a. mit fachspezifischer Fremdsprachenausbildung im anglo-amerikanischen und französischen Recht. Auf das erste juristische Staatsexamen im Jahr 2007 folgte die Promotion an der Universität Heidelberg unter Prof. Dr. Ekkehart Reimer und das Referendariat am LG Frankenthal. Seit 2013 ist Dr. Humm als Rechtsanwalt zugelassen und seitdem in der Kanzlei Rittershaus in Mannheim tätig. Sein Beratungsschwerpunkt ist das Handels- und Gesellschaftsrecht sowie das Steuerrecht. Dabei berät er insbesondere mittelständische Unternehmen übergreifend bei vertrags-, gesellschafts- und steuerrechtlichen Fragestellungen sowie im Rahmen von Unternehmenskäufen und -verkäufen.