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Das internationale Sportverbandsrecht im Geltungsbereich des europäischen Unions- und Assoziierungsrechts (2017)

Von Bosman über Meca-Medina zu Bernard

in: Beiträge zum Sportrecht, 52

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Abstract

Die Untersuchung befasst sich mit dem Verhältnis des internationalen Sportverbandsrechts zum Recht der Europäischen Union sowie dem (europäischen) Assoziierungsrecht. Es widmet sich den fortschreitenden Verflechtungen dieser Rechtskreise sowie den dabei auftretenden Kollisionsgemengen und zeigt hierfür materiellrechtliche und prozedurale Lösungsmöglichkeiten auf. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die in den Unionsverträgen niedergelegten Grundfreiheiten und auf die Vorschriften des europäischen Wettbewerbsrechts gelegt; auch die verschiedenen Freizügigkeitsrechte und Diskriminierungsverbote in Drittstaatenabkommen werden als weitere Grenze sportverbandlicher Rechtsetzung thematisiert. Veranschaulicht werden diese allgemein erarbeiteten dogmatischen Grundlagen anhand ausgewählter aktueller sportverbandsrechtlicher Instrumente, wie etwa dem financial fair play-Regelwerk der UEFA, den sog. Mindestkontingenten oder der 50+1-Regel. »International Sports Federation Law within the Scope of European Union and Association Law« The book deals with the relationship between international sports federation law and the law of the European Union. It is devoted to the progressive interconnections of these legal circles as well as to the collisions occurring in this process and presents legal solutions. The general foundations are illustrated by means of current sports association law instruments, such as UEFA's financial fair play rules. Die Untersuchung befasst sich mit dem Verhältnis des internationalen Sportverbandsrechts zum Recht der Europäischen Union sowie dem (europäischen) Assoziierungsrecht. Es widmet sich den fortschreitenden Verflechtungen dieser Rechtskreise sowie den dabei auftretenden Kollisionsgemengen und zeigt hierfür materiell-rechtliche und prozedurale Lösungsmöglichkeiten auf. Veranschaulicht werden die allgemein erarbeiteten dogmatischen Grundlagen anhand aktueller sportverbandsrechtlicher Instrumente, wie etwa dem financial fair play-Regelwerk der UEFA. Florian Jung studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Würzburg und Galway (Irland) und legte die erste Juristische Prüfung 2010 ab. Das Referendariat absolvierte er im Bezirk des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main mit Station u.a. bei der ständigen Vertretung in Brüssel. 2014 erwarb er einen LL.M. (EuR) an der Universität Würzburg; die Promotion erfolgte 2016. Von 2010 bis Ende 2015 war er am Lehrstuhl für deutsches und ausländisches öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht (Prof. Dr. Stefanie Schmahl) an der Universität Würzburg als Wissenschaftlicher Mitarbeiter beschäftigt. Seit Anfang 2016 ist er Richter auf Probe am Verwaltungsgericht Würzburg.