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Sachsen, Deutschland und Europa im Zeitalter der Weltkriege (2019)

in: Chemnitzer Europastudien, 22

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Abstract

Der Sammelband vereint Beiträge aus zwei an der Professur für Europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts der TU Chemnitz durchgeführten Ringvorlesungen, die sich unter regionaler, nationalstaatlicher und europäischer Perspektive mit Aspekten der Geschichte der beiden Weltkriege auseinandersetzten. Es wird deutlich, wie facettenreich sich die militärische Dimension, die Kriegführung an den Fronten, auf die Zivilgesellschaften an der »Heimatfront« auswirkte, diese über die Kriegsverläufe hinweg mehr und mehr beeinflusste und durchdrang. Zugleich tritt hier aber auch die Unterschiedlichkeit beider Konflikte zutage; denn während »Front« und »Heimatfront« im Ersten Weltkrieg in Deutschland und damit auch in Sachsen weitgehend getrennt blieben, galt dies angesichts der alliierten Luftkriegführung bzw. für das auf die Zivilbevölkerung im Osten Deutschlands bezogene Vorgehen der Roten Armee und der hieraus resultierenden Flüchtlingsbewegung, die auch Sachsen betraf, für den Zweiten Weltkrieg nicht mehr. »Saxony, Germany and Europe during the age of the world wars« The study throws new light on the regional (focused on Saxony), national (german) and european dimension of both world wars. It shows the various interlacing between military actions and the civil societies during this wars. Der Sammelband vereint Beiträge aus zwei am Institut für Europäische Geschichte der TU Chemnitz durchgeführten Ringvorlesungen, die sich unter regionaler, nationalstaatlicher und europäischer Perspektive mit Aspekten der Geschichte beider Weltkriege auseinandersetzten. Es wird deutlich, wie facettenreich sich die militärische Dimension, die Kriegführung an den Fronten, auf die Zivilgesellschaften an der »Heimatfront« auswirkte und diese über die Kriegsverläufe hinweg immer mehr beeinflusste. Dirk Reitz studierte Geschichte, Politische Wissenschaften und Jura in Mainz, Münster und Darmstadt, wo er 2001 als Magister abschloss. Dort promovierte ihn 2004 Prof. Dr. Natalie Fryde mit einer Arbeit über die Kreuzzüge Ludwigs IX. von Frankreich. An der TU Darmstadt wirkte er 2001–2011 am Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte, den Lehrstuhl vertrat er in den Jahren 2008/09. Obgleich Mediävist, ist Reitz »transepochal« als Militärhistoriker zu verorten. Er ist Lehrbeauftragter an der TU Chemnitz, wo er bei Prof. Dr. Frank-Lothar Kroll zum Thema »Europäische Friedensschlüsse von 1815 bis 1919 – vom Prinzip des Interessenausgleichs zur Schuldfrage« habilitiert. Hendrik Thoß studied 1993–1999 and received his DPhil in 2002; 2000 he joined the History Department at the Chemnitz Technical University and serves at the chair of European History. Dirk Reitz studied History, Political Science and Law at the universities of Mainz, Münster and Darmstadt and concluded his studies at the latter in 2001 with an MA. He completed his doctorate there in 2004 under Professor Natalie Fryde with a dissertation on »The Crusades of King Louis IX of France«. He was active at the TU Darmstadt between 2001 and 2011 at the Chair of Medieval History although also in military history throughout the epochs. He held a lecturing post at the TU Chemnitz at which he is engaged on a Habilitation under Professor Frank Lothar Kroll on the subject of »European Peace Treaties between 1815 and 1919: the transition from Equality of Interests to Questions of Guilt«.

Keywords

First World War, Second World War

Languages

English

Publisher

Duncker & Humblot

ISBN

9783428554935

Pages

382

DOI

10.3790/978-3-428-55493-5

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