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200048 Ergebnisse
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This paper explores the measurement of "gender image" as a way to capture the way others perceive our gender. This can serve as an alternative to conventional gender categories (gender and sexual identity categories) in gender inequality research.
In: European journal of law and economics, Band 58, Heft 2, S. 283-320
ISSN: 1572-9990
AbstractCartel busting often results in the restructuring of boards of directors, presumably to remove individuals (both executive and non-executive members) who may have been involved in the cartel. This study employs 2 exogenous changes—cartel busting and binding board gender quotas policies—to examine their impact on board gender composition using DiD and Staggered DiD methods. In countries with binding quotas, boards are already undergoing restructuring to include more women, even without the shock of cartel busting. Furthermore, boards increase the percentage of women in non-cartelized firms only when countries introduce binding gender quotas. Binding board gender quota regulations are effective in improving gender balance on corporate boards. Additionally, in countries without binding board gender quotas, only firms sanctioned for cartel conduct show an increase in the percentage of women after cartel busting, compared to non-sanctioned firms. Thus, board gender quota regulations and anti-cartel policies interact to influence the gender composition of sanctioned firms: binding gender policies are effective in achieving more balanced board gender composition, and cartel busting drives more balanced boards in sanctioned firms regardless of whether their countries have binding board quota regulations or not.
In: The Parliamentarian: journal of the parliaments of the Commonwealth, Band 87, Heft 3, S. 202-204
ISSN: 0031-2282
In: Zivilisierung des Klimaregimes: NGOs und soziale Bewegungen in der nationalen, europäischen und internationalen Klimapolitik, S. 135-161
"Zwar ist Geschlechtergleichheit bislang noch nicht als normatives Grundprinzip für erfolgreiches globales Agieren im Kampf gegen den Klimawandel in internationalen Klimaverhandlungen verankert; dennoch konnten nach beharrlichem zähen Streben von zivilgesellschaftlicher Seite in den letzten Jahren im UNFCCC-Prozess erste wichtige Erfolge verzeichnet und damit die bisherige fast vollkommene Geschlechterblindheit des internationalen Klimaregimes gelindert werden. Dass Klimawandel geschlechterdifferenzierte Auswirkungen hat und damit auch geschlechterdifferenzierte Antworten braucht, ist zumindest in Ansätzen beim UNFCCC sowie dem Zwischenstaatlichen Ausschuss für Klimaveränderungen (IPCC) angekommen. Die COP 15 in Kopenhagen war denn auch aus Sicht von Genderadvokatlnnen keine verlorene Klimakonferenz. Sie sind optimistisch und motiviert daran weiterzuarbeiten, dass in Folgejahren das Prinzip der Geschlechtergleichheit im Rahmen internationaler Klimaverhandlungen mehr Gehör finden wird. Diese grundsätzlich hoffnungsvolle Erwartung gründet auf den Fortschritten in der Organisierung, Konsolidierung und Koalitionsbildung von Advocacy-Gruppen im Klimaprozess, die sich dem Genderthema verpflichtet fühlen. Vor allem die Gründung zweier transnationaler Netzwerke zu 'Gender und Klima', nämlich GenderCC - Women for Gender Justice sowie die Global Gender and Climate Alliance (GGCA) und der stärkere Einbezug von kirchlichen, Entwicklungs- und Menschenrechtsgruppen in die Klimaverhandlungen, die sich dem Leitgedanken internationaler Klimagerechtigkeit verpflichtet fühlen, hat in den letzten drei Jahren zu einer signifikanten Stärkung des zivilgesellschaftlichen Bemühens um Geschlechtergleichheit im UNFCCC-Rahmen geführt. Auch außerhalb des Klimaregimes arbeiten Genderadvokatlnnen in spezialisierten NGOs und Netzwerken daran, Genderbewusstsein in das Klimathema zu 'mainstreamen'. Allerdings wird Geschlechtergerechtigkeit nur im Rahmen einer grundsätzlichen systemischen Änderung bestehender politischer Macht- und Resourcenzugänge auf globaler wie Haushaltebene realisiert werden können, wie sie angesichts der Schwere der Herausforderung zur Bewältigung des Klimawandels unumgänglich scheint." (Autorenreferat)
In: Sozialwissenschaftlicher Fachinformationsdienst, Band 1, S. 11-22
Im Rahmen der Diskussion um die Einführung, Umsetzung und Verankerung von Gender Mainstreaming taucht zunehmend auch der Begriff des Gender Budget bzw. des Gender Budgeting als Instrument des Gender Mainstreaming auf. Vor diesem Hintergrund diskutiert die Autorin, was unter Gender Budgeting zu verstehen ist, woraus sich Gender Budgeting entwickelt hat und welche Umsetzungsbestrebungen bisher bekannt sind. Gender Budgeting bezieht sich auf Finanz-, Steuer- und Haushaltspolitik und geht von der Grundlage aus, dass die Verwendung einzelner Teile eines Gesamtbudgets (ob auf institutioneller, kommunaler, regionaler, nationaler oder internationaler Ebene) unterschiedliche Auswirkungen auf Frauen und Männer haben kann. Damit wird eine geschlechtsneutrale Zuwendung von Mitteln in Frage gestellt. Der Begriff Gender Budgeting lässt sich in zwei Teile untergliedern: Der erste Teil eines kompletten Gender Budgetings umfasst dabei das Verfahren der Untersuchung eines Haushalts auf geschlechtsspezifische Auswirkungen, die Gender-Budget-Analyse. Ein sich anschließender zweiter Teil, für den hier der Begriff Gender-Budget-Plan vorgeschlagen wird, gibt einen Ausblick auf zukünftige Haushaltsaufstellungen und macht Veränderungsvorschläge für einen geschlechtergerechten Haushalt. Die erste Initiative für ein Gender Budgeting geht Mitte der 1980er Jahre von der Ökonomie-Professorin R. Sharp aus und führt in Australien zunächst zu einer 5-Jahres-Agenda für Frauen, mit der versucht wird, staatliche Mittel gerechter zwischen Frauen und Männern aufzuteilen. Ähnlich wie Gender Budgeting hat auch Gender Mainstreaming seine 'Karriere' in der Entwicklungshilfepolitik begonnen. Als ein zentrales Jahr für die Weiterentwicklung von Gleichstellungsbestrebungen und die Umsetzung von frauenpolitischen Zielen kann dabei das Jahr 1995 angesehen werden. Die zahlreichen Diskussionen, die in der Vorbereitung auf die 4. UN-Weltfrauenkonferenz in Peking stattfinden, und die Beschlüsse, die dort gefasst werden, ebnen den Weg zur Implementierung von Gender Mainstreaming als Strategie und Methode zur Verbesserung der Gleichstellung. Bei der Durchführung des Gender Budgeting sind zwei Grundvoraussetzungen zu beachten: (1) Eine Gender-Budget-Analyse kann nur durchgeführt werden, wenn gender-differenzierte Statistiken über Einnahmen und Ausgaben, über Begünstigte und Betroffene vorliegen. (2) Der länderspezifische Kontext muss beachtet werden, d.h. (unterschiedliche) ökonomische und soziale Probleme und gesellschaftliche Aufgabenzuschreibungen, die Frauen und Männer im untersuchten Land betreffen, müssen in die Bewertung von Maßnahmen, Steuern, finanziellen Unterstützungen u.a. einbezogen werden. Gender-Budget-Initiativen in Deutschland gibt es bereits in Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Hessen. Die Entwicklungshilfe als einer der Motoren für die Verbreitung von Gender Budgeting spiegelt sich in der geographischen Verteilung der Länder, in denen bisher Gender-Budgeting-Initiativen aktiv sind: Von den 2002 rund 50 Staaten liegt ein großer Teil in Afrika, Lateinamerika, der Karibik und den ärmeren Regionen Asiens. In den letzten Jahren haben sich aber vermehrt auch Initiativen in Europa gegründet. Gender Budgeting ist nach Einschätzung der Autorin ein vielschichtiger, weitreichender Prozess, der sich trotz seiner mittlerweile gut 20-jährigen Existenz häufig noch in den Kinderschuhen befindet. Mit der stärker werdenden Betonung des Gender Mainstreaming-Ansatzes rückt Gender Budgeting aber auch in Deutschland immer mehr in den Blickpunkt einzelner Gruppen, Organisationen und Parteien. Die bisherige Geschichte des Gender Budgeting hat aber auch gezeigt, wie schwierig es ist, neue Ansätze nachträglich in bestehende Prozesse einzubauen. (ICG2)
World Affairs Online
World Affairs Online
In: Musik – Kultur – Gender Band 10
Wer sich forschend mit Musikkultur auseinandersetzt, stößt früher oder später auf Gender-Fragen: In welchen Formen sind Männer und Frauen jeweils beteiligt? Wie werden Weiblichkeit und Männlichkeit dargestellt? Welche Rolle spielen die diversen Formen von Sexualität? Seit über 30 Jahren setzen sich Musikwissenschaftlerinnen und Musikwissenschaftler inzwischen mit dem Thema Gender auseinander. Katrin Losleben und Florian Heesch präsentieren in ihrem Buch eine Auswahl zentraler Grundlagentexte von Susan McClary, Eva Rieger, Judith Rosen, Ruth Solie, Leo Treitler und anderen. In den fünf Rubriken »Musikwissenschaft und Geschlecht«, »Musikgeschichte«, »Biografik«, »Analyse und Autorschaft« und »Körper und Performanz« werden die Entwicklungen der musikwissenschaftlichen Gender-Forschung nachgezeichnet. Zu jedem Text informiert eine Einleitung über Publikationsgeschichte und Kontext.
In: Gender & society: official publication of Sociologists for Women in Society, Band 35, Heft 6, S. 853-883
ISSN: 1552-3977
In this article, we examine trends in women's mobility among male-dominated, gender-neutral, and female-dominated occupations. Earlier research, largely employing data from the 1970s and early 1980s, showed that along with significant net movement by women into male-dominated fields, there was also substantial attrition from male-dominated occupations. Here, we build on previous research by examining how "gender-type" mobility rates have changed in recent decades. The findings indicate that while still quite high, levels of women's occupational mobility among female, gender-neutral, and male occupations have decreased considerably over time. We suggest that this is the result of increasing differentiation among women. In particular, many women, especially those in high-status occupations, plan to pursue employment in a male-dominated field, succeed in gaining entry, and tend to remain in these fields more often than their counterparts in previous decades. We interpret these findings as evidence that gender segregation is maintained by an enduring but imperfect system of social control that constrains women's choices before, during, and after entry into the labor market. The evidence presented here underscores the importance of studying gender-type mobility as a distinct dimension of labor market inequality.
In: Global environmental politics, Band 24, Heft 1, S. 31-51
ISSN: 1536-0091
Abstract
In this article, I argue that the Women and Gender Constituency (WGC) in the United Nations Framework Convention on Climate Change (UNFCCC) has been remarkable in its efforts to mainstream gender in the Convention. The WGC has been at the forefront of the fight to embed a gender perspective into global climate change politics and has been the driving force for the UNFCCC's progression from gender-blind in 1992 to a Gender Action Plan in 2017. Through an intersectional framework, I demonstrate that foregrounding gender as a political issue and feminist activism in the history of the UNFCCC makes visible a tricky strategic bind whereby an "insider" approach to influencing the negotiations has meant that while women–environment links are firmly embedded in UNFCCC discourse, gender–environment links are less well received. Understanding this strategic bind faced by feminist climate activists is important politically, to advance feminist arguments in global climate governance.