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Hochschulreformen (2018)

Eine unendliche Geschichte seit den 1950er Jahren

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Abstract

»Reforms in Higher Education« Since the 1950s there have been continuous higher education reforms, followed by countless alterations of these reforms. The various political positions behind the reforms reveal the diverse ideas reflected in legislation. Often only one specific problem is solved without considering the effects on other areas. The current publication uncovers such deficits and thus can be a helpful guide for the future. Die Debatte um eine Reform der Universitäten begann schon bald nach Ende des Zweiten Weltkrieges. Ende der 1960er wurde Hochschulpolitik ein zentrales Thema der Politik. Seither wird an den Hochschulen reformiert, die Reform korrigiert, diese erneut novelliert usw. Die Hochschulen und ihre Mitglieder sind permanent Änderungen, politischen Modeerscheinungen, parteigefärbten Eintagsfliegen und damit ständig wechselnden Vorgaben unterworfen. Das kann nicht verwundern, wenn man bedenkt, wer alles Interesse am tertiären Bildungsbereich hat und dies auch lautstark kundtut. Damit werden unterschiedliche Vorstellungen und Forderungen an den Gesetzgeber gestellt und die Hochschulen zentrifugalen Kräften ausgesetzt. Ein Manko bei Novellierungen ist oft, dass nur ein gesondertes Problem gelöst wird, ohne dass Folgen und Nebenwirkungen in verschiedenen Bereichen bedacht werden. Solche Zusammenhänge verdeutlicht die vorliegende Darstellung und ist damit für die Beurteilung aktueller Gegebenheiten ein unverzichtbares Hilfsmittel. Seit den 1950ern wird an den Hochschulen permanent reformiert, die Reform korrigiert usw. Die verschiedenen politischen Positionen, die jeweils Eingang in die Vorhaben gewinnen, lassen erkennen, welche unterschiedlichen Vorstellungen Niederschlag in gesetzlichen Regelungen finden. Dabei wird oft nur ein spezielles Problem gelöst, ohne dass Wirkungen in anderen Bereichen bedacht werden. Die vorliegende Darstellung deckt solche Defizite auf und kann damit für die Zukunft ein hilfreicher Ratgeber sein. Der 1935 in Ostpreußen geborene George Turner studierte Rechtswissenschaft. 1960 promovierte er an der Universität Göttingen. Nach der Assistenten- und Dozententätigkeit von 1963 bis 1970 an der TU Clausthal war er von 1970 bis 1986 Präsident der Universität Hohenheim, zwei Amtsperioden (1979–83) Präsident der Rektorenkonferenz und von 1986 bis 1989 parteiloser Senator für Wissenschaft und Forschung in (West-)Berlin, anschließend bis 2000 ordentlicher Professor an seiner früheren Wirkungsstätte, der Universität Hohenheim und zugleich Gastprofessor an der Humboldt-Universität. Daneben meldete er sich weiter in zahlreichen Veröffentlichungen zu hochschulpolitischen Fragen zu Wort. George Turner was born in East Prussia in 1935, studied law at the University of Gottingen and graduated in 1960. After assistant- and lectureships from 1963 to 1970 at the Technical University of Clausthal he became President of Hohenheim University (1970–1986). For two terms, 1979 to 1983, he was President of the Rectors' Conference (the association of higher education institutions in Germany) and from 1986 to 1989 he was Senator for Science and Research in (West-)Berlin as a politically Independent. Thereafter, until 2000, he became Full Professor at his former institution, Hohenheim University, and at the same time Visiting Professor at Humboldt-University Berlin. He contributed numerous publications on higher education policy issues.