Aufsatz(elektronisch)2005

Wie weit reicht Mexiko?: die politischen Implikationen der mexikanischen Migration in die USA

In: Brennpunkt Lateinamerika, Band 18

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Abstract

"Die mexikanischstämmige Bevölkerung in den USA ist mit 27 Millionen Einwohnern zur größten nationalen Minderheitengruppe in den USA avanciert. Dies hat für beide Länder zunehmend auch politische Folgen. Mexican-Americans stehen wie nie zuvor in prominenten öffentlichen Ämtern im politischen Rampenlicht, sei es US-Justizminister Alberto González oder der im Mai zum Bürgermeister von Los Angeles gewählte Antonio Villaraigosa. Gleichzeitig sehen sich die USA vor der Herausforderung, angesichts des nicht abreißenden Stroms an mexikanischen Migranten ihre Immigrationspolitik zu reformieren. Doch auch in Mexiko sind es nicht mehr nur die Rücküberweisungen -für dieses Jahr auf 20 Mrd. US$ geschätzt und damit möglicherweise erstmals höher als die Einnahmen aus dem Erdölexport-, die immer bedeutender werden, auch als Akteure in der nationalen Politik gewinnen die Emigranten zunehmend an Gewicht. Ausdruck dessen ist die historische Entscheidung des mexikanischen Parlaments im Juni 2005, den im Ausland lebenden mexikanischen Bürgern das Wahlrecht einzuräumen." (Brennpkt. Lat.am/DÜI)

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